Die 7 besten Filmplakate aus Schnappschüssen

Wenn dein Gartenzaun zur Blockbuster-Kulisse wird

Filmplakate. Jeder kennt sie, doch die wenigsten beachten sie. Dabei sind sie oftmals ein künstlerisches Meisterwerk.

Früher noch aufwendig von Hand hergestellt, kann heutzutage selbst ein zufälliger Schnappschuss in ein atemberaubendes Filmplakat verwandelt werden, es braucht dazu nur einen kreativen Geist wie der Redditor Your_Post_As_A_Movie beweist und ein paar Photoshop-Skills. Doch seht lieber selbst:

1. CATASTROPHE – Playtime is over

Cool, weil die Verwandlung des natürlich knuffigen, aber doch langweiligen Katzenbildes so einfach wie genial ist: Hintergrund durch eine klassische Rambo-Explosion ersetzt und den flauschigen Hauptprotagonisten farblich ins richtige Licht gerückt. Nun wirkt auch der vorerst skeptische Blick à la Bruce Willis gleich viel bedrohlicher. Ganz nach dem Motto: „Never touch mein Katzenklo!“

Erinnert an „Stirb langsam – jetzt erst recht.“ Ordentlich Bums, ein fieser Blick und Sinn nur auf Nachfrage. Eine simple Idee, mit einem riesigen Effekt – käme sofort in unsere DVD-Sammlung.

2. Between the Lines

Cool, weil ein Schotte und eine junge Blondine in den Hauptrollen den Mittelpunkt des Filmes einnehmen – na das kann ja nur im Drama enden, vor allem bei dem Slogan „every good man can do evil.“ Da geht direkt das Kopfkino los, in Full HD!

Erinnert an „10 Cloverfield Lane“ durch die Stimmung im Plakat. Wobei „Between the Lines“ etwas ruhiger, aber dadurch traumatischer wirkt und tiefe Gefühlsregungen erahnen lässt – oder sehr tiefgründige und seltsame Gespräche zwischen einem Schotten und einem jungen Kleinstadtmädchen.

3. VIOLENT TENDENCIES – There is no greater enemy than yourself

Cool, weil wir schon alle einmal unter einem Eiszapfen standen! Aus dieser fröhlichen Kindheitserinnerung wurde jedoch im Handumdrehen ein geniales Horrorfilm Plakat. Düster, ein kleiner Junge kurz bevor er aufgespießt wird und natürlich schwarz. Viel schwarz! So diffus-ominös wie es sich für das Genre gehört – aus diesem Grund auch ein Muss für jedes Date.

Erinnert an Final Destination oder die Fortsetzung von „Insidious.“ Der junge Sterbefall aus „Violent Tendencies“ ist wahrscheinlich sogar der gruselige „Insidious“-Junge oder sein Cousin, nur ohne schwerwiegende Depressionen. Selbst der Slogan hat einen ähnlichen Klang!

4. Night at the Aquarium – Sleeping with fishes has never been so fun

Cool, weil das Foto selbst schon großartig ist, aber mit dem passenden Schriftzug sagt es schon alles. Schaut nochmal hin: Wenn das nicht der lustig-charmante, didaktisch wertvolle Film für die ganze Familie ist!

Erinnert an „Nachts im Museum“, natürlich! Mt einem Touch „Findet Nemo“. Im Kopfkino fungiert Morgan Freeman hier sicherlich als ruhiger Wächter, oder Pflegepersonal mit einem charmanten Lächeln und tiefgründigen Weisheiten, wohingegen Ellen Degeneres als überforderte Mutter nahe am Nervenzusammenbruch nach ihrer kleinen naiven Entdeckerin fahndet.

5. Last man standing – It’s hard to say goodbye from home

Cool, weil es schon verrückt ist, wie unterschiedlich und futuristisch das Bild durch ein paar Farbkorrekturen und einen Sternenhimmel wirkt. Und da Matt Damon ohnehin in jedem Film strandet und gerettet werden muss, ist er hier perfekt besetzt. Drehgenehmigung unserseits erteilt.

Erinnert an “The Marsian”. Oder vielleicht mehr an “I Am Legend”, mit Matt Damon als letztem Sturkopf, der eine sterbende Erde nicht für den Weltraum verlassen möchte? Auf jeden Fall gibt es in diesem Film einige philosophische Lektionen, ein paar bitter-süße Lacher und kaum Action. Vielleicht auch einen Oscar.

6. SOLE JOURNIES – The mission was never over

Cool, weil der Frachtraum des Flugzeuges einfach umgedreht und mit einem Hubble-Teleskop-Schnappschuss aufgepäppelt wurde. Der Cast ist eine wilde Mischung – der raubeinige Joaquin “Johnny Cash” Phoenix, Jedi-Padawanin Daisey Ridley, böse Game-of-Thrones-Königin Lena Heady, abgerundet mit “12 Years a Slave”-Oscar-Nominee Chiwetal Ejiofor und Kevin “Underwood” Spacey (versteht ihr, wegen “Space”? Haha. Ha. Ha.). Somit ist schon gleich eine erfahrende Crew gefunden und rundet den Eindruck des fast perfekten Science-Fiction-Filmplakats ab – auch wenn Matt Damon fehlt.

Erinnert an „Interstellar,“ auch wenn „Sole Journies“ wesentlich mehr Tiefe und mehr Raum für Spekulationen und Fantasien bietet. Bleibt nur zu hoffen, dass es bei der Dichte an Charakterdarstellern nicht zu einem Kammerspiel-Personendrama verkommt.

7. ON THE JOB – someone’s getting fired

Cool, weil es einen dieser typischen, neumodischen Filme wiederspiegelt. Aber genau das ist so toll an diesem Plakat. “Ist es eine Agentur? Ein Call-Center? Die NSA? Die NASA? Egal, Hauptsache modern!”

Erinnert an eine Kreuzung von Scott Pilgrim, Hot Fuzz und einer handelsüblichen Adam-Sandler-Komödie. Mit einer Bildsprache, jung, dynamisch und fernab der Norm. Der richtige Film für den Abend nach einem harten Tag, zum gemütlich mit Freunden Pizza essen und ins Bierglas schmunzeln.

Welche Filme erkennt ihr in den Filmplakaten wieder? Wir sind neugierig und gespannt auf eure Meinung – also rüber auf Facebook und sagt uns Bescheid !