Wintergefühle in Szene GIF-setzt

Denn Gemütlichkeit soll gelernt sein!

Weihnachtszeit in den eigenen vier Wänden – das ist mehr als ein paar Weihnachtskugeln am nadelnden Baum oder Kerzen, die den Zimtgeruch durch das Wohnzimmer schicken – auch mehr als getrocknete Orangen am Kamin und warme Milch mit Honig. Der Winter ist die Jogginghose unter den Jahreszeiten – die kalten Tage muss man (er-)tragen, bis sie uns tragen. Probiers mal… mit Gemütlichkeit.

Da Gemütlichkeit nicht immer und überall so leicht fällt, haben wir mit Hilfe unserer Kollegen und einem riesigen Schatz unnützen Filmwissens hier fünf kleine Tipps und Tricks zusammengetragen. Viel Spaß!


1. Den Klang der Weihnacht selbst gestalten

Es ist Dezember und wie könnten wir das vergessen – schon im Oktober lagen Weihnachtsmänner neben übrig gebliebenen Osterhasen in den Regalen. Lebkuchen und Stollen lachen uns aus den Schaufenstern der Bäckerläden an.

Die Weihnachtsvorbereitungen sind im vollen Gange. Im Supermarkt werden die Weihnachtsgänse mit Maronen-Öl mariniert, es gibt es schon seit zwei Monaten eine ganze Palette von Schoko-Nikoläusen und auch die restlichen Adventskalender finden noch ihren Besitzer.
Im Hintergrund trällert WHAM „Last Christmas“ auf und ab, bis jeder, der den Text noch nicht kennen sollte, mitsingen kann.

Unser Tipp: Ohropax. Oder “Inception”-mäßig Édith Piafs “Non, je ne regrette rien” über ein zugemietetes Kino-Soundsystem dröhnen lassen und hoffen, dass es euch aus diesem Albtraum aufweckt.


2. Das Heil in der Küche suchen

Wer in den kalten Tagen hungrig durch die Küchen wuselt, sollte sich mit hausgemachten Rezepten von Mama beglücken und sie um die beste Variante für Nudelsuppen fragen, oder wie denn in den früheren Jahren die Spagetti so toll hinbekommen hat. Selber kochen macht viel mehr Spaß als Essen zu bestellen. Ob alleine mit lauter Musik oder mit der ganzen Familie – denn Zuhause schmeckt Zuhause am besten!
Wer das Wochenende mit Fleece-Decken und guten Filmen verbringt, der sollte sich nicht nur den Bildschirm, sondern auch die Nachspeisenbox versüßen. Denn zuhause kommt der Heißhunger genau dann, wenn man die klirrende Kälte (oder in unserem Fall die knappen 15 Grad) spüren kann.

Unser Tipp: Erst eine klassische Nudelsuppe mit Wienern. Dann frei nach Langstrumpfs “Mach was dir gefällt”: heißes Nutella. Auf allem. Zum Nachtisch die Schnapskarte aus “Dinner For One”.


3. Die Kindheit wieder auspacken

Erinnert ihr euch noch an eure Kindheit, als ihr noch klein wart? Man hatte so viel Zeit und wenn es draußen einfach mal wirklich zu kalt zum Spielen war, dann hat Mama heiße Schokolade gebracht und alle Freunde saßen neben einem an der Fernsehfront. Und dann ging der Marathon los: Pipi Langstrumpf, Urmel aus dem Eis oder Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Auch abgesehen von Kinderfilmen kann man das Wohnzimmer mit frühheitlichen Erinnerungen schmücken. Manch einer denkt sicher an das selbstgebaute Puppenhaus vom Großvater, an den lange ersehnten Puppenwagen oder auch die hartnäckig erbettelte Eisenbahn.

Unser Tipp: Einfach mal mit der Familie ein 10.000 Teile Puzzle bauen, Monopoly auspacken und zusammen lachen, sich die Häuser aus der Hand kaufen und danach frusterfüllt und ohne Haus gemeinsam selbst gemachten Punsch trinken. Im schlimmsten Fall nach “Kevin Allein Zu Haus”-Manier im Gartenhaus verschanzen.


4. Sich selbst in der Wanne einlaufen lassen

Und wer einfach nur zuhause rumliegen möchte und im Weltschmerz baden, der sollte sich stattdessen eine Wanne füllen und selbst etwas Gutes tun. Das Notebook – weit genug entfernt – ins Bad stellen und einen Film über die Online-Mediathek gucken, Kerzen anzünden und das bei einem guten Glas Wein und etwas Süßem genießen.

Unser Tipp: Alle Film-Klassiker von 1920 bis heute. In Reihenfolge. Bei Bedarf heißes Wasser nachgießen. Und die Nummer des Pizza-Dienstes bereithalten.


5. Im Nachgang abtrocknen

Wer der Schrumpelhaut entgehen möchte, kann sich auch einfach in seine Decken kuscheln und den Film auf dem Sofa am Fernseher gucken, einmummeln und Zuhause sein vollends genießen.

Unser Tipp: Sagt hallo zu eurem kleinen rechteckigen Freund. Wenn wir ehrlich sind, ist es vor dem Fernseher doch am schönsten.

So oder so: Wir wünschen schöne Wintertage, gemütliche Tage mit den Liebsten und einen tollen Start ins neue Jahr! Kommt gut rein – aber gemächlich. Denn gerade wenns kalt ist, denkt daran:

Probierts mit Gemütlichkeit!